finale15
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15 StudentInnen des fotoK Lehrgangs für künstlerische Fotografie zeigen an 6 Schauplätzen ihre Abschlussarbeiten


1. bis 9. Oktober 2005

Eröffnungstag:
Samstag, 1. Oktober, Ausstellungsräume geöffnet von 14 bis 21 Uhr
Begrüßung und Buffet: 19 Uhr, Nobilegasse 49, 1150 Wien

Ausstellungsdauer: 2. bis 9. Oktober, 17 bis 21 Uhr


Nach dreijähriger intensiver Auseinandersetzung mit dem Medium Fotografie am fotoK, einer Ausbildungs- und Produktionsstätte für künstlerische Fotografie in 1150 Wien, wurden von den TeilnehmerInnen 15 individuelle künstlerische Arbeiten entwickelt.

Die Präsentation der Arbeiten an 6 verschiedenen Schauplätzen in Wien sowie die Eröffnung über einen Zeitraum von 7 Stunden soll eine bewusste Anspielung auf den Festivalgedanken sein. Anstatt die bloße Leistungsschau einer Ausbildungstätte zu sein, wird die Möglichkeit geboten, junge künstlerische Positionen an speziell für diesen Anlass gesuchten Orten zu entdecken.


Dokumentarisch präzise wird vorgegangen, wenn eine Transitroute untersucht (Harald Wilde), die "Schönheit" von Naturlandschaften ausgebreitet (Johannes Reischer) oder die Vergänglichkeit in Form verlassener Orte thematisiert wird (Florian Herzog).

Mit der Erinnerung spielen die Inszenierungen zum Zustand der Adoleszenz von Mädchen (Patrizia Gapp) und die Reinszenierungen der eigenen Kindheit (Eva Unterwurzacher).

Sehr persönlich wird es, wenn fotografisch die Frage nach der eigenen Biografie (Petra Rautenstrauch), nach Glück (Maria Hötzmanseder), der Bedeutung von Nacktheit (Judith Kaltenböck) oder dem Zuhause eines Menschen (Gudrun Likar) gestellt wird.

Doch auch Misstrauen gegenüber der Fotografie macht sich breit, wenn wir alle zu Voyeuren gemacht werden (Aleksandra Kawka), dokumentarisches Vorgehen zum Kinderspiel erklärt (Katrin Ecker), der psychologische Gehalt von Fotografie hinterfragt (Jutta Barsa) oder die Vergänglichkeit des Momentes veranschaulicht wird (Simone Göstl).

Poetische Ansätze werden sichtbar in Fotografien, die sich in schwebend schöner Ästhetik zeigen (Linda Hambrusch).

Dem großen Robert Frank wird schließlich mit einem Besuch bei den Slowaken Reverenz erwiesen (Robert Mallinger).


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