Katrin Ecker
1070, Kaiserstraße 34
domino effect
finale15
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>Abfolge von ähnlichen Ereignissen, von denen jedes einzelne zugleich Ursache für das Folgende ist, und die alle auf ein einzelnes Anfangsereignis zurückgehen<
Katrin Ecker


C-Prints auf Holz;
Interaktive Installation

24 Bilder einer heruntergekommenen, sich ständig wandelnden Einkaufsstraße, zusammengefasst auf 12 Spielsteinen. Die Besucher der Ausstellung sind aufgefordert, an der Straße (mit) zu bauen. Damit werden sie gezwungen, sich die Straße aus der Perspektive des Fußgängers genau anzusehen, sie kennen zu lernen.

Die Fotos zeigen - medienbedingt nicht ein allgemein und immer gültiges Bild der Kaiserstraße, das der Betrachter automatisch annimmt, sondern nur das, was die Fotografie überhaupt vermag - die Aufnahme eines singulären Moments.
Anhand eines Experiments bat ich vier Personen, sich mit diesen Fragen zu beschäftigen …

"Alle Versuche "künstlerische Fotografie" zu produzieren, müssen sich mit dem maschinellen Charakter des Mediums auseinandersetzen. Mit Hilfe der Fotografie ist es möglich, ein Bild der Außenwelt automatisch entstehen zu lassen, ohne das kreative Eingreifen des Menschen. Die Persönlichkeit des Fotografen spielt nur für die Auswahl und Anordnung des Objekts eine Rolle, und auch für die beabsichtigte Wirkung." (Bazin 1983)


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